Samstag, 8. September 2012

Rezension "Das göttliche Mädchen" von Aimée Carter

Titel: Das göttliche Mädchen
Autorin: Aimée Carter
Verlag: mira luna
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 298
Preis: 9,99€
Kaufen?: *klick*











Klappentext:
Du kannst das Leben deiner Mutter verlängern - wenn du als Wintermädchen bestehst! 

Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein.

Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihrer Mutter helfen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

Zur Autorin:
Aimée Carter wurde 1986 in Michigan geboren, wo sie heute noch lebt. Bereits mit 11 Jahren hat sie angefangen, Romane zu schreiben. Sie geht gern ins Kino, spielt mit ihren Hunden und liebt es, jeden Morgen das Kreuzworträtsel in der Zeitung zu lesen.

Cover:
Auf dem Cover erkennt der Leser ein Mädchen, das in einem weißen Kleid auf einem Waldboden liegt und den Betrachter direkt ansieht. Der Blick scheint auszusagen, dass sie sich mit etwas abgefunden hat. Das Cover wurde ausschließlich in dunklen Blau- und Weißtönen gehalten. Der Titel des Buches steht in großen weißen Buchstaben in der unteren Mitte des Covers und der Name der Autorin ganz oben.
Das Mädchen auf dem Cover könnte Kate darstellen, die Protagonistin darstellen.

Charaktere: 
Die Protagonistin des Buches ist Kate, ein 18-jähriges Mädchen, welches ihre sterbenskranke Mutter pflegt. Sie ziehen zusammen nach Eden und Kate besucht die Schule wieder. Dort lernt sie James kennen, einen vermeintlichen Einzelgänger. Und obwohl Kate keine Freunde haben möchte, freunden sie sich an. Ava, die Schulzicke, lernt sie durch ihren Freund Dylan kennen, in dem Kate ausversehen reingelaufen ist.
Später lernt sie dann Henry kennen. Ein geheimnisvoller Fremder, der ihr ein Angebot unterbreitet, welches sie später dann annimmt.
Desweiteren treten Ella und Calliope auf, ihre Kammerdienerinnen.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Carter ist sehr flüssig, und lies sich somit sehr leicht lesen. Sie hat den Charakteren einen einzigartigen Charakter verliehen und auf jedes Detail geachtet.
Das Buch wurde in der ersten Person geschrieben, d.h. aus der Sicht von Kate.

Fazit (Achtung Spoiler!):
Anfangs konnte ich mich nicht sehr mit dem Buch anfreunden, da ich die Geschichte etwas paradox fand. Ich meine, wer springt bitte kopfüber (Ava) in einem Fluss mit Steinen um sich absichtlich den Kopf aufzuschlagen? Und wer bitteschön kommt mal eben daher (Henry) und unterbreitet einer Fremden (Kate) ihn zu heiraten? Ich fand es ein bisschen komisch.
Nach und nach ging es dann. Ich musste das Buch einfach weiterlesen, um zu erfahren, wie die Autorin weiter vorgegangen ist. Sie hat den Garten Eden gut dargestellt.
Desweiteren hat sie die Renaissance mit der Unterwelt vermischt, in dem sie Kate immer wieder mittelalterliche Kleider tragen lies, im Garten Eden. Dies fand ich auch widersprüchlich.
Am Ende dann aber kam ein Wendepunkt, in dem sich herausstellte, dass alle ihre Freunde inklusive ihrer Mutter Götter sind, was ich einigermaßen okay fand.
Trotzdem hat Aimée Carter die Charaktere gut beschrieben und versucht eine schöne Liebesgeschichte daraus zu machen.


Hiermit setze ich dem Buch 3 von 5 Masken auf 



1 Kommentar:

  1. Sehr schöne Rezi! :)
    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Buch lesen möchte, da ja die Meinungen ziemlich auseinander gehen...^^ ;) Mal gucken :D

    AntwortenLöschen